Männerarbeit in der Evangelischen Kirche von Westfalen

In der Männerarbeit wirken hauptberufliche und ehrenamtliche Mitarbeiter zusammen.  Viele Aktivitäten werden von Ehrenamtlichen verantwortet und gestaltet. Das wollen die nachfolgenden Webseiten zeigen. Sie sind interaktiv gestaltet. Auf den Inhalt der Seiten haben die hauptberuflichen Mitarbeiter und viele Ehrenamtliche direkten Zugriff. So dienen diese Seiten als Plattform für den Informationsaustausch und die praktische Zusammenarbeit. Sie zeigen ein Stück lebendige Männerarbeit.

 

 

Gottes Segen auf den Weg durch das neue Jahr

Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
I2. Korinther 12,9

Ein Mann muss auch zu seinen Schwachen stehen können! — Das gehört zum Tugendkatalog eines modernen Mannes. Freundlich und klar soll er sein, stark und fair, klare Kante soll er zeigen und dann auch Mitgefühl und Fürsorge. Mit diesem modernen Männerleitbild wird auch aus dem Schwäche zeigen können noch eine Starke. Als Paulus den zweiten Brief an die Korinther schreibt, ging es ihm nicht um Männlichkeitsideale. Aber sein Anliegen hatte doch zu tun mit unserem modernen Bemühen um Anerkennung und Glaubwürdigkeit. Es gab Konkurrenten in Korinth, die eine eigene Auffassung des Glaubens vertraten. Gegen die will er sich durchsetzen und er versucht Stärke zu zeigen. Sein Ringen um Glaubwürdigkeit wird zu einem Ringen mit Gott. Er begreift: das ganze Rühmen, das ganze Ringen um Glaubwürdigkeit bringt nicht viel in der Sache, die er zu vertreten hat. Das Evangelium wird nicht mit menschlicher Autorität durchgesetzt. Gott selbst ist es, der den Glauben bewirkt.

Er hatte zu Gott gebetet, dass er ihm mehr Glanz und Ausstrahlung schenken möge. Er hat gebetet, dass diese persönlichen Belastungen aufhören — und im Gebet findet er für sich die Antwort. Gott sagt zu ihm:  „Lass Dir an meiner Gnade genügen, meine Kraft ist in der Schwachheit mächtig.“ Wenn Gott durch die Schwächen hindurch für sein Evangelium überzeugen will — dann dürfen diese Schwächen nicht verdrängt werden. Dann geht es auch nicht, die Schwächen als Stärken zu verkaufen und auf diese Weise die, die wirklich schwach sind, zu blamieren. Die Schwächen und die Schwachen gehören dazu — ebenso wie die Stärken und die Starken. Wo sie mit getragen werden, da ist Christus unter uns, da überzeugt Gott selbst von seinem Evangelium. Und anders herum könnte man sagen: Wo die Schwachen keinen Platz haben, ist die ganze Veranstaltung wenig durchlässig für den heiligen Geist!

Dieter Rothardt

Projekt Nadeshda

"Neues Leben", Kantsew Ewgenil, 12 Jahre, Minsk

Spenden, die ankommen

Weil viele ehrenamtlich engagierte Helfer und Spender zusammen gewirkt haben, wurde Nadeshda möglich. Im Zentrum Nadeshda erholen sich Kinder und Jugendliche in Weißrussland, die von den Folgen der Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl betroffen sind. Die Strahlen in ihren jungen Körpern zerstören ihr Immunsystem. Harmlose Kinderkrankheiten werden gefährlich, Leukämieerkran- kungen und Fälle von Schilddrüsenkrebs sind dramatisch gestiegen. Ca. 4600 Kinder erholen sich während eines Schuljahres und 370 Kinder während der Sommerferien.

Die Katastrophe von Fukushima hat die Risiken der Atomkraft erneut deutlich gemacht. Gleichzeitig zeigen unsere Kontakte nach Weißrussland, dass auch nach 25 Jahren Hilfe nötig ist.

Die Männerarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen ist seit Beginn ein verlässlicher Partner im Zentrum Nadeshda. Informieren auch Sie sich auf der Internetseite www.freunde-nadeshda.de. Unterstützen Sie Nadeshda mit Ihrer Spende. Allen Gebern herzlichen Dank.

 

Spendenkonto Nadeshda

KD Bank eG

BLZ 350 601 90

Konto-Nr. 2000 3000 23

Vermerk: 200/5986.04.2200

 

 

24. bis 25. März 2012
Theologische Tagung der Männerarbeit
"Was nennst du mich gut? -
Männliche Vorbilder, vorbildliche Männer"

Männer in Bewegung

Ein Forschungsprojekt der Gemeinschaft Katholischer Männer Deutschlands und der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland

Bericht auf den Seiten der Männerarbeit EKD

Bezugs- und Downloadmöglichkeit beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Zusammenfassung als pdf

Das neue Männerforum zum Thema "Wie viel Männlichkeit darf's den bitte sein?"

Bestellen können Sie per Email unter

b.olschowka@kircheundgesellschaft.de