Die ca. 350 Männergruppen in den Gemeinden sind durch Kreis- und Bezirksvorstände vernetzt. Sie geben Männern in der Kirchengemeinde eine Heimat, gestalten Formen des Glaubenslebens von Männern für Männer und bringen Männerperspektiven in Gemeinden und Kirchenkreisen zur Sprache. Manche Gruppen werden gemeinsam alt. In diesen Fällen geht es bei der Begleitung der ehrenamtlichen Leitungen darum, die Erfahrung des Kleinerwerdens annehmen zu können und Neues und Neugründungen in der Gemeinde zuzulassen. Insgesamt aber ist das Ziel eine „Verjüngung auf hohem Niveau“. Dabei sind z.B. die Prägungen und Generationenunterschiede zwischen heute 60 und 75 jährigen zu beachten und zu gestalten. Eindeutiger Entwicklungsschwerpunkt liegt auf der Stärkung der Fähigkeit zur Selbststeuerung und Selbsterneuerung durch Unterstützung der Ehrenamtlichkeit. Dazu gehören die Pflege des Netzwerks auf landeskirchlicher Ebene und Qualifizierungsangebote für Gruppenleiter. 2005 hat sich die Landesvertretung unter der Überschrift „Ehrenamtliches Engagement in der Männerarbeit fördern“ dazu über Grundsatzpositionen verständigt.
Positionspapier als .pdf
"Ehrenamtliches Engagement in der Männerarbeit fördern"